Allgemeine Geschäftsbedingungen

für die mobile Anwendung „PodoPilot" und den zugehörigen Web-Lernbereich  ·  Stand: Oktober 2026

§ 1 Geltungsbereich, Anbieter und Vertragsgegenstand

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") regeln die Nutzung der mobilen Anwendung „PodoPilot" (nachfolgend „App") sowie des zugehörigen Web-Lernbereichs unter podopilot.de (nachfolgend gemeinsam „Anwendung") durch den jeweiligen Nutzer (nachfolgend „Nutzer").

(2) Anbieter und Vertragspartner ist:

Sascha Ammermann
Prompt & Pixel
Bergstraße 2, 96185 Schönbrunn
Deutschland
Telefon: +49 160 521 90 10
E-Mail: info@podopilot.de
(nachfolgend „Anbieter")

(3) Die Anwendung ist eine digitale Lernsoftware zur Vorbereitung auf die staatliche Abschlussprüfung im Beruf der Podologin / des Podologen gemäß der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologinnen und Podologen (PodAPrV). Sie umfasst:

(4) Die Anwendung wird dem Nutzer vollständig unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Es gibt keine kostenpflichtigen Funktionen, keine Abonnements und keine In-App-Käufe. Der genaue Funktionsumfang ist in der Anwendung selbst beschrieben und kann durch den Anbieter angepasst werden (§ 8).

(5) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Nutzers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsschluss, Registrierung und Mindestalter

(1) Die Nutzung der Anwendung setzt eine kostenlose Registrierung mit einer gültigen E-Mail-Adresse und einem selbstgewählten Passwort voraus. Mit Abschluss der Registrierung kommt zwischen dem Anbieter und dem Nutzer ein unentgeltlicher Nutzungsvertrag über die Basisversion zustande.

(2) Der Nutzer sichert zu, dass die bei der Registrierung gemachten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig sind. Er ist verpflichtet, Änderungen seiner Daten unverzüglich zu aktualisieren.

(3) Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten (E-Mail-Adresse, Passwort) geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Eine Weitergabe des Benutzerkontos oder der Zugangsdaten an Dritte ist untersagt.

(4) Mindestalter: Die Nutzung der Anwendung steht Personen ab Vollendung des 16. Lebensjahres offen. Da die Nutzung ausschließlich unentgeltlich erfolgt und keine Zahlungsverpflichtungen begründet werden, entstehen dem Nutzer aus dem Nutzungsvertrag keine finanziellen Verpflichtungen.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, die Registrierung ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder bestehende Konten zu sperren oder zu löschen, wenn der Nutzer gegen diese AGB oder gesetzliche Bestimmungen verstößt.

§ 3 Unentgeltlichkeit des Dienstes

(1) Die Nutzung der Anwendung ist und bleibt für den Nutzer unentgeltlich. Der Anbieter erhebt kein Entgelt für die Registrierung, die Nutzung der Lerninhalte, die Prüfungssimulationen, den Schulproben-Generator oder sonstige Funktionen der Anwendung.

(2) Der Anbieter finanziert den Betrieb der Anwendung aus eigenen Mitteln. Eine Gegenleistung des Nutzers — insbesondere in Form von Zahlungen, der Einwilligung in Werbung oder der Überlassung von Daten zu Werbezwecken — ist nicht vorgesehen und wird nicht verlangt.

(3) Aus der Unentgeltlichkeit folgt kein Anspruch des Nutzers auf dauerhafte Bereitstellung, auf einen bestimmten Funktionsumfang oder auf eine bestimmte Verfügbarkeit der Anwendung. Es gilt § 8.

(4) Sollte der Anbieter zukünftig kostenpflichtige Zusatzleistungen anbieten, werden diese ausdrücklich als solche gekennzeichnet und erfordern eine gesonderte, aktive Zustimmung des Nutzers. Bereits bestehende unentgeltliche Funktionen werden dadurch nicht nachträglich kostenpflichtig.

§ 4 Zugangscode

(1) Der Zugang zur Anwendung erfolgt über einen persönlichen Zugangscode, den der Nutzer nach Eintragung seiner E-Mail-Adresse auf podopilot.de automatisiert per E-Mail erhält.

(2) Der Zugangscode dient dem Anbieter dazu, den Nutzerkreis zu überblicken und die Anwendung vor automatisierten Massenregistrierungen zu schützen. Er stellt keine Bezahlfunktion und keine Beschränkung des Leistungsumfangs dar.

(3) Der Zugangscode ist persönlich und nicht zur Weitergabe an Dritte bestimmt. Er kann nur einmal eingelöst werden.

(4) Ein Anspruch auf Erteilung eines Zugangscodes besteht nicht. Der Anbieter ist berechtigt, die Ausgabe ohne Angabe von Gründen abzulehnen (§ 2 Abs. 5).

(5) Widerrufsrecht: Da zwischen Anbieter und Nutzer ausschließlich ein unentgeltlicher Nutzungsvertrag zustande kommt, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB. Der Nutzer kann den Vertrag jederzeit und ohne Angabe von Gründen durch Löschung seines Kontos beenden (§ 11).

§ 5 Nutzungsrechte am Inhalt der Anwendung

(1) Sämtliche Inhalte der Anwendung — insbesondere der Fragenkatalog, Erklärungen, Erläuterungen, Lernmaterialien, Grafiken, Texte, Quellcode, Datenbankstrukturen, Designs und Logos — sind urheberrechtlich oder durch verwandte Schutzrechte geschützt und stehen im Eigentum des Anbieters oder dessen Lizenzgebern.

(2) Der Anbieter räumt dem Nutzer ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares und auf die Dauer des Nutzungsvertrags beschränktes Recht ein, die Inhalte der Anwendung ausschließlich zum eigenen, persönlichen, nicht-kommerziellen Lernzweck zu nutzen.

(3) Eine darüber hinausgehende Nutzung — insbesondere die Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Verbreitung, öffentliche Wiedergabe, Veröffentlichung oder Weitergabe an Dritte — ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters zulässig.

(4) Datenbankschutz: Der in der Anwendung bereitgestellte Fragenkatalog stellt eine Datenbank im Sinne des § 87a UrhG dar. Eine Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Wiedergabe wesentlicher Teile der Datenbank ist gemäß § 87b UrhG ohne Zustimmung des Anbieters untersagt. Wiederholte und systematische Entnahmen unwesentlicher Teile, die einer normalen Auswertung der Datenbank zuwiderlaufen oder die berechtigten Interessen des Anbieters unzumutbar beeinträchtigen, sind ebenfalls untersagt.

§ 6 Untersagte Nutzungshandlungen

(1) Dem Nutzer ist insbesondere untersagt:

  1. das automatisierte Auslesen, Kopieren oder Erfassen von Inhalten der Anwendung („Scraping", „Crawling", „Data Mining"), gleich ob manuell oder mittels Software, Bots oder Skripten;
  2. das Reverse Engineering, Dekompilieren, Disassemblieren oder anderweitige Versuche, den Quellcode, die Datenbankstruktur oder interne Logik der Anwendung zu rekonstruieren, soweit nicht nach § 69e UrhG zwingend gesetzlich erlaubt;
  3. die Umgehung, Deaktivierung oder Manipulation technischer Schutzmaßnahmen der Anwendung;
  4. die Nutzung der Inhalte zur Erstellung, Entwicklung, Trainingsdatenbeschaffung oder zum Betrieb konkurrierender Produkte oder Dienstleistungen, insbesondere konkurrierender Lern-Apps, Fragenkataloge oder Prüfungsvorbereitungen;
  5. die Nutzung der Inhalte zum Training, zur Feinabstimmung oder Validierung von KI-Modellen, maschinellem Lernen oder ähnlichen automatisierten Systemen, die nicht zum persönlichen Lernzweck des Nutzers dienen;
  6. die gewerbliche Nutzung, Weiterveräußerung, Vermietung oder das Sublizenzieren des Zugangs zur Anwendung oder einzelner Inhalte;
  7. die Weitergabe von Zugangsdaten oder das Teilen des Benutzerkontos mit Dritten;
  8. das Hochladen, Eingeben oder Übermitteln rechtswidriger, beleidigender, urheberrechtsverletzender oder die Rechte Dritter verletzender Inhalte, insbesondere im Schulproben-Generator;
  9. das Hochladen sensibler personenbezogener Daten Dritter (z. B. Patientenakten, Arztbriefe) in den Schulproben-Generator.

(2) Sanktionen bei Verstoß: Bei Verstößen gegen diese Bedingungen ist der Anbieter berechtigt, das Benutzerkonto zu sperren, fristlos zu kündigen und gegebenenfalls Schadensersatz- oder Unterlassungsansprüche geltend zu machen. Die Geltendmachung weiterer rechtlicher Ansprüche (insbesondere nach §§ 97 ff., 87b UrhG) bleibt unberührt.

§ 7 Schulproben-Generator (KI-gestützte Inhalte)

(1) Der Schulproben-Generator ermöglicht dem Nutzer, eigene Lerntexte oder PDF-Dokumente hochzuladen und daraus automatisiert Übungsfragen erstellen zu lassen. Die Verarbeitung erfolgt mithilfe eines KI-Dienstes eines Drittanbieters. Details zur Datenverarbeitung sind in der Datenschutzerklärung beschrieben.

(2) Verantwortung des Nutzers für Eingaben: Der Nutzer ist allein verantwortlich für die hochgeladenen Inhalte. Er versichert, zur Nutzung und Übermittlung der hochgeladenen Inhalte berechtigt zu sein und keine Rechte Dritter (insbesondere Urheberrechte, Persönlichkeitsrechte, Datenschutzrechte) zu verletzen. Insbesondere dürfen keine sensiblen personenbezogenen Daten Dritter (z. B. Patientendaten) hochgeladen werden.

(3) Eigenschaften der KI-Ausgabe: Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die durch den Schulproben-Generator erzeugten Fragen und Antworten automatisiert erstellt werden und fehlerhaft, unvollständig, irreführend oder fachlich unzutreffend sein können. Eine Eignung der generierten Inhalte für die staatliche Prüfung wird nicht zugesichert. Generierte Inhalte ersetzen keine fachliche Prüfung durch ausgebildete Lehrkräfte oder offizielle Lehrmittel.

(4) Rechte an generierten Inhalten: Soweit an den durch den Schulproben-Generator erzeugten Inhalten überhaupt schutzfähige Rechte entstehen, räumt der Anbieter dem Nutzer ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zum eigenen, persönlichen, nicht-kommerziellen Lernzweck ein. Eine Weitergabe, Veröffentlichung oder kommerzielle Verwertung ist nicht gestattet. Die Beschränkungen aus § 6 gelten entsprechend.

(5) Freistellung: Der Nutzer stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die diese aufgrund der durch den Nutzer hochgeladenen Inhalte gegen den Anbieter geltend machen, einschließlich der Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung.

§ 8 Verfügbarkeit, Änderungen und Einstellung des Dienstes

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Anwendung, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Eine Service-Level-Verpflichtung mit konkreten Verfügbarkeitsquoten besteht nicht.

(2) Die Verfügbarkeit kann insbesondere eingeschränkt sein durch:

(3) Der Anbieter ist berechtigt, Funktionen der Anwendung zu erweitern, anzupassen oder einzustellen, soweit dies dem Nutzer zumutbar ist. Wesentliche Änderungen am Funktionsumfang werden angemessen vorab kommuniziert.

(4) Der Nutzer ist verpflichtet, zur Verfügung gestellte Updates zeitnah zu installieren, soweit diese für die fortgesetzte sichere Nutzung erforderlich sind. Für ältere App-Versionen wird kein Support gewährleistet.

(5) Einstellung des Dienstes: Der Anbieter stellt die Anwendung unentgeltlich und ohne Verpflichtung zu einer bestimmten Betriebsdauer bereit. Er ist berechtigt, den Betrieb der Anwendung jederzeit ganz oder teilweise einzustellen. Eine beabsichtigte vollständige Einstellung wird den registrierten Nutzern mindestens drei Monate im Voraus per E-Mail an die im Benutzerkonto hinterlegte Adresse angekündigt. Innerhalb dieser Frist hat der Nutzer die Möglichkeit, seinen Lernfortschritt zu exportieren (Art. 20 DSGVO). Ein Anspruch auf Fortführung des Dienstes oder auf Schadensersatz wegen der Einstellung besteht nicht.

§ 9 Inhalte und Lernzweck — keine Beratung im Einzelfall

(1) Die Inhalte der Anwendung dienen ausschließlich der Prüfungsvorbereitung und dem Selbststudium im Rahmen einer Ausbildung oder Fortbildung. Sie stellen keine medizinische, podologische, rechtliche oder sonstige fachliche Beratung im Einzelfall dar.

(2) Die Inhalte sind nach bestem Wissen erstellt; eine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der einzelnen Inhalte wird jedoch nicht übernommen. Insbesondere können sich Prüfungsanforderungen, Lehrpläne oder gesetzliche Vorgaben ändern.

(3) Eine Behandlung von Patienten oder Anwendung der Inhalte am Menschen darf ausschließlich durch entsprechend ausgebildetes Fachpersonal und auf eigene fachliche Verantwortung erfolgen.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Übernahme einer Garantie sowie nach den Bestimmungen des Produkthaftungsgesetzes.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten — Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung von Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertretern des Anbieters.

(5) Der Anbieter haftet nicht für Schäden oder Nachteile, die dem Nutzer dadurch entstehen, dass die Anwendung vorübergehend nicht verfügbar ist (§ 8).

(6) Eine Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Nutzer eingetreten wäre.

§ 11 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der unentgeltliche Nutzungsvertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Beide Parteien können den Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen. Die Kündigung durch den Nutzer erfolgt durch Löschung des Benutzerkontos (Absatz 4). Die Kündigung durch den Anbieter richtet sich nach § 8 Abs. 5 und § 11 Abs. 3.

(2) Außerordentliche Kündigung: Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere bei einem schwerwiegenden oder wiederholten Verstoß gegen § 6 dieser AGB vor.

(3) Kontolöschung: Der Nutzer kann sein Benutzerkonto jederzeit durch eine E-Mail an info@podopilot.de mit dem Betreff „Kontolöschung" beenden. Das Konto und alle damit verbundenen Daten (Lernfortschritt, Schulproben, Profildaten) werden innerhalb von 14 Tagen gelöscht.

§ 12 Änderungen dieser AGB

(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen — insbesondere bei Änderungen der Rechtsprechung, der Gesetzeslage, technischer Rahmenbedingungen oder des Funktionsumfangs der Anwendung — mit Wirkung für die Zukunft zu ändern.

(2) Änderungen werden dem Nutzer mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail an die im Benutzerkonto hinterlegte Adresse angekündigt. Der Nutzer hat das Recht, der Änderung innerhalb von sechs Wochen ab Zugang der Mitteilung zu widersprechen.

(3) Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb der Frist und nutzt er die Anwendung weiter, gilt die Änderung als angenommen. Auf diese Folge wird in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.

(4) Widerspricht der Nutzer fristgerecht, gelten die bisherigen Bedingungen fort; der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, den Nutzungsvertrag zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens der Änderung zu kündigen.

§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Für Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in der EU gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dem Verbraucher nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Rechts seines Aufenthaltsstaats entzogen wird (Art. 6 Abs. 2 Rom I-VO).

(2) Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.

(3) Verbraucherstreitbeilegung: Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

(4) Online-Streitbeilegung (OS): Die Europäische Kommission stellt unter ec.europa.eu/consumers/odr/ eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit.

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform.

(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt.

(3) Hinweis zu App-Store-Bedingungen: Bei Nutzung der App über Google Play oder den Apple App Store gelten ergänzend die jeweiligen Nutzungsbedingungen dieser Plattformen. Bei Widersprüchen zwischen diesen AGB und den App-Store-Bedingungen gehen die App-Store-Bedingungen im Verhältnis zwischen Nutzer und App-Store-Betreiber vor; im Verhältnis zwischen Nutzer und Anbieter bleiben diese AGB maßgeblich.